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Sächsische Städte verstärken Einsatz von Solaranlagen auf kommunalen Gebäuden

In Neues
Januar 08, 2024
solar panels on green grass field under blue sky during daytime

In Sachsen setzen Städte und Gemeinden zunehmend auf die Kraft der Sonne, um nachhaltige Energiequellen zu nutzen und den ökologischen Fußabdruck zu reduzieren. Eine kürzlich durchgeführte Umfrage unter den größten Städten des Freistaates hat gezeigt, dass insbesondere Dresden, Leipzig und Chemnitz bedeutende Fortschritte beim Ausbau von Photovoltaikanlagen auf kommunalen Dächern gemacht haben. Dieser Trend unterstreicht das wachsende Engagement für erneuerbare Energien auf kommunaler Ebene.

Dresden führt mit Beispiel voran

Dresden, die Landeshauptstadt Sachsens, nimmt bei der Installation von Solaranlagen auf kommunalen Gebäuden die Spitzenposition ein. Mit mehr als 63 Photovoltaikanlagen, die zusammen etwa 1.350 Megawattstunden Strom pro Jahr produzieren, leistet Dresden einen bedeutenden Beitrag zur nachhaltigen Energiegewinnung. Besonders bemerkenswert ist, dass rund die Hälfte dieser Anlagen Bürgersolaranlagen sind, deren Energieerzeugung direkt ins Stromnetz eingespeist wird. Die Stadt hat seit 2018 verstärkt in den Ausbau von Solaranlagen investiert, wobei die größte auf einem kommunalen Gebäude auf dem Dach des Brand- und Katastrophenschutzamtes errichtet wurde und jährlich etwa 90.000 Kilowattstunden Strom erzeugt.

Leipzig setzt auf Erweiterung

In Leipzig ist der Ausbau der Solarenergie ebenfalls in vollem Gange. Die Stadt plant, auf weiteren 23 kommunalen Dächern Photovoltaikanlagen zu installieren, um die bereits bestehende Infrastruktur aus 23 Schulen, einer Sporthalle, einer Feuerwache und einer Kita zu ergänzen. Bis zum Ende des Jahres 2023 wird Leipzig somit mehr als 1.000 Megawattstunden Strom pro Jahr aus Solarenergie erzeugen. Diese Menge an erzeugtem Strom reicht aus, um zwei Millionen Stunden Rasen zu mähen oder 70 Millionen Tassen Kaffee zu kochen, und veranschaulicht das Potenzial von Solaranlagen für die kommunale Energieversorgung.

Chemnitz verdoppelt Stromleistung durch Solaranlagen

Auch Chemnitz hat seine Bemühungen um Solarenergie intensiviert und innerhalb eines Jahres die Stromleistung durch auf kommunalen Gebäuden installierte Solardächer mehr als verdoppelt. Diese Entwicklung zeigt, dass auch kleinere Städte und Gemeinden einen signifikanten Beitrag zur Energiewende und zum Klimaschutz leisten können.

Ausblick und Engagement

Die Investitionen sächsischer Städte in Solartechnologie auf kommunalen Gebäuden demonstrieren das starke Engagement für erneuerbare Energien und die Bereitschaft, in eine nachhaltige Zukunft zu investieren. Dieser Trend bietet nicht nur ökologische Vorteile durch die Reduzierung von CO2-Emissionen, sondern auch ökonomische Vorteile durch die Senkung der Energiekosten auf lange Sicht. Die voranschreitende Installation von Solaranlagen auf kommunalen Dächern in Sachsen ist ein ermutigendes Zeichen für den Ausbau erneuerbarer Energien in ganz Deutschland.