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Pentagon wird mit Solarpanels ausgestattet

In Neues
Januar 19, 2024

Das US-Verteidigungsministerium plant, eine Photovoltaikanlage auf dem Dach des Pentagon zu installieren, um das Ziel der Netto-Null-Emissionen für das Gebäude zu erreichen.

Im Einklang mit den Nachhaltigkeitszielen der Biden-Administration, wird das Pentagon bald Solarmodule auf seinen Dächern tragen. Dieser Schritt ist Teil eines größeren Bestrebens, erneuerbare Energiequellen zu nutzen.

Die neu zu installierende Solaranlage wird den Großteil der Heizungs- und Warmwasserversorgung des Pentagons übernehmen, die bisher durch den Einsatz fossiler Brennstoffe gewährleistet wurde. Das Pentagon, eines der größten Bürokomplexe weltweit, wird zudem mit einem Wärmepumpensystem zur Wärmerückgewinnung und thermischen Solaranlagen ausgestattet.

Erwartete Kosteneinsparungen und Verringerung der Emissionen
Dank der Initiative für Solarenergie und Wärmepumpen rechnet das Pentagon mit beträchtlichen Einsparungen sowohl finanzieller als auch ökologischer Natur. Die Maßnahme könnte eine Reduktion des Stromverbrauchs um über 7 Millionen kWh und eine deutliche Reduzierung des Erdgasverbrauchs pro Jahr mit sich bringen.

Dadurch könnten die jährlichen Energiekosten des Gebäudes, in dem mehr als 26.000 Menschen arbeiten und das über eine Fläche von mehr als 610.000 Quadratmetern verfügt, um geschätzte 1,36 Millionen US-Dollar gesenkt werden.

Die Umstellung auf Solarenergie wird zudem den CO2-Ausstoß des Pentagon deutlich reduzieren.

Für die Durchführung dieses Projekts erhält das Pentagon einen Förderzuschuss in Höhe von 104 Millionen Dollar, der Teil eines Gesamtpakets von 250 Millionen Dollar ist, welches die US-Regierung für die energetische Sanierung von Bundesgebäuden bereitstellt. Auch andere Bundesbehörden, darunter das Verkehrs- und Energieministerium, profitieren von Fördermitteln zur Umstellung auf erneuerbare Energien.